Paris - Amsterdam


Wochenend-Trip mit Freunden!


 

 

 

Zu unserem 2. Hochzeitstag dachten wir uns wir müssten auch als Ehepaar einmal den Eiffelturm von Paris sehen! Wir überredeten ein befreundetes Pärchen mit uns zu fahren. Wir waren jung und hatten ein überschaubares Budget zur Verfügung. Deshalb entschieden wir uns Freitagnacht durch zufahren um eine Hotel-Nacht zu sparen. Abends gegen 21 Uhr fuhren wir los und waren gegen 7 Uhr morgens, pünktlich zum Einchecken im Hotel. 


Anderes Land, andere Welt!


 

 

 

 

Obwohl es Nacht war, konnte man trotzdem erahnen wie schön die kleinen Dörfer bei Tag sein mussten. Kleine Gassen und die Stromversorgung überirdisch. Kabel hingen über den Straßen und von Haus zu Haus – ein sehr ungewohntes Bild. Auf und ab fuhren wir die Berge durch die süßen Dörfer und Kleinstädte und dann doch wieder über die Autobahn.

 

 

Endlich im Hotel angekommen! Nachdem wir eine Stunde ‚Powenap‘ hielten, machten wir uns auf dem Weg zur Bahnstation. 


Kurzer Power-Nap und auf gehts in die Stadt!


 

Da das Hotel etwas außerhalb lag und der Eiffelturm quasi unerreichbar mit dem eigenen Auto war, gingen wir zu Fuß, fuhren mit der Bahn und gingen wieder zu Fuß. Gar nicht so leicht sich in dieser riesigen Metropole zu Recht zu finden! Aber eine tolle Stadt. Zufällig stiegen wir mit der Bahn direkt an dem Triumphbogen aus. Ein wahnsinnig großes Tor! Wirklich beeindruckend wie hoch und breit und wunderschön! 


Da ist der Eiffelturm!!


 

 

 

 

 

Wir konnten schon von hier aus den Eiffelturm sehen und ich war begeistert! Es konnte ja jetzt nicht mehr weit sein – dachten wir! Wir folgten unserem Bauchgefühl und immer in Richtung des Eiffelturms. Irgendwann waren dann aber doch wieder die Gebäude zu hoch und wir konnten ihn nicht mehr sehen. Wir liefen und liefen und dachten irgendwann so weit kann es nicht gewesen sein! Also fragten wir in der Fußgängerzone nach dem Weg und der nette Mann vergab uns mit Händen und Füßen zu verstehen, dass wir komplett in die falsche Richtung gelaufen sind. Keiner von uns sprach Französisch und kaum ein Franzose sprach Englisch geschweige denn Deutsch!


Oh nein! Na toll, erstmal schön verlaufen!


 

 

 

 

Wir drehten also um und liefen den ganzen Weg wieder zurück. Nach einer Weile erreichten wir tatsächlich den Eiffelturm. Leider hatten wir aber die Öffnungszeiten nicht bedacht und die ewig langen Schlangen auch nicht. Und Hunger hatten wir auch noch. Wir beschlossen also erst einmal etwas zu Essen. In einem süßen Café in der Nähe des Eiffelturms frühstückten wir gemütlich. Kaffee mit Croissants und Marmelade – eben typisch französisch und super lecker!


Stufe für Stufe auf den Turm!


 

Jetzt aber nichts wie rauf auf den Turm! Nachdem wir die sehr sehr lange Schlange an den Aufzügen sahen, entschieden wir uns die Treppen zu nehmen. Günstiger war es so auch. Stufe für Stufe erklommen wir den Eiffelturm. Nach unzähligen Treppenstufen erreichten wir die erste Plattform und waren fix und alle!! Das ist wirklich anstrengend und wir dachten uns alle: „Hätten wir mal doch lieber den Fahrstuhl genommen!“ Die Aussicht von hier war schon wahnsinnig toll aber natürlich wollten wir auch noch auf die zweite Plattform, die man noch zu Fuß erreichen konnte.



Wahnsinns Aussicht!!! Tolles Gefühl hier zu sein!!


Auf einer der beiden Plattformen gab es einen „Küss-Punkt“ also eine Stelle an der sich verliebte Pärchen einen Kuss geben und es Glück bringen soll, es gerade hier zu tun. Wir taten das natürlich auch! Leider weiß ich nicht mehr sicher auf welcher Plattform das war.

 

 

Auf der zweiten Plattform angekommen, wieder völlig erschöpft, war die Aussicht über die Stadt noch atemberaubender und nochmal schöner als von der ersten! Jetzt waren wir wirklich stolz auf uns – wir haben es geschafft! Wir stehen auf dem Eiffelturm! Ein tolles Gefühl. Nach einer Pause und unzähligen Fotos mussten wir aber doch früher oder später wieder runtergehen. Stufe für Stufe gingen wir also langsam das große Stahlgerüst wieder runter.


Hop on - Hop off



Kaufhaus La Fayette


 

 

 

 

Immer noch total übermüdet, entschieden wir uns für eine „Hop on – Hop off“ Bustour. Wirklich praktisch, da man mit diesen Bussen an verschiedenen Haltestellen – Sehenswürdigkeiten aus- und wieder einsteigen kann, den ganzen Tag über! Leider haben wir nur die Hälfte der Fahrt mitbekommen, da wir alle so müde waren, nickten wir immer wieder ein. Aber wir fuhren am Louvre und am Place de la Concorde und noch vielen mehr vorbei.


Pünktlich an der Haltestelle des Riesenkaufhauses La Fayette waren aber alle wieder wach und einigermaßen fit. Wir stiegen also aus und gingen hinein. Wow! Ich würde sagen es ist vergleichbar mit dem „Macy’s“ in New York. Genauso groß und es gab nur die teuersten Marken. Von Louis Vuitton über Gucci und Dolce Gabbana und ganz vielen mehr. Davon konnten wir uns natürlich nichts leisten. Aber die Aussicht vom obersten Stockwerk sollte sehr sehenswert sein. Also rein in den Fahrstuhl und raus aufs Dach. Und es stimmte, die Aussicht lohnt sich auf jeden Fall! So konnten wir den Eiffelturm noch einmal sehen und bekamen noch einen anderen Blickwinkel auf die Stadt.


Anderer Blickwinkel auf den Eiffelturm!



 

 

 

 

Wir stiegen wieder in den Bus und fuhren an den Anfangspunkt zurück. Es war jetzt nachmittags und wir waren immer noch müde und hatten wieder Hunger also ab ins Taxi und wir sagten wir suchen etwas nicht allzu teures zum Essen. Es ist erstaunlich wie die Autos in der Innenstadt parken, Stoßstange an Stoßstange! Um so Parken zu können, darf man in Paris die Handbremse nicht anziehen. Das Taxi ließ uns in einer nicht so schönen Gegend raus, ganz in der Nähe des Hotels. Hier gefiel es uns aber nicht. Daher gingen wir ein Stück und fanden eine Art Imbiss. Das reichte uns vollkommen. 


25 Km zu Fuß gelaufen an einem Tag!


 

 

 

 

 

Danach gingen wir mit einem kleinen Umweg wieder ins Hotel und waren geschafft von den ganzen Eindrücken und der Übermüdung und der körperlichen Anstrengung. Immerhin gingen wir an diesem einen Tag 25 Km zu Fuß! Wir besprachen ob wir am nächsten Tag noch die Katakomben von Paris besuchen oder ob wir noch einen Zwischenstopp zum Mittagessen in Amsterdam machen wollten.


Amsterdam - Niederlande


Wir entschieden uns für die Niederlande! Pünktlich zum Mittagessen waren wir in der nächsten Hauptstadt: Amsterdam! Berühmt für die Fahrradfahrer in der Innenstadt und für die süßen Gassen und Wasserstraßen. Es sah so aus, wie ich mir Italien vorstelle mit den Häusern direkt am Wasser und den süßen Brücken und einfach toll! Und ja, wirklich sehr, sehr viele Fahrradfahrer! Wir fanden einen Parkplatz direkt in der Innenstadt und direkt am Wasser. 


Die Stadt der Fahrradfahrer!


 

 

 

 

 

Zu Fuß erkundeten wir also Amsterdam und fanden ein schönes Lokal und aßen unser Mittagessen. Wir machten noch einen Sparziergang durch die Stadt und genossen den Anblick der süßen Läden und Häuser an den Wasserstraßen. Auch hier ist es übrigens fast unmöglich Auto zu fahren. Nur Stau und einfach zu viele Fahrradfahrer! In den Straßen gab es Automaten an denen man warme Snacks kaufen konnte, einmal so etwas wie kleine Hackbällchen und einen Art Hotdog. Leider nicht so unser Geschmack. Aber Geschmäcker sind ja verschieden!


Nachdem Mittagessen ab nach Hause!


Gut gesättigt, stiegen wir wieder ins Auto und freuten uns schon auf Zuhause. Abends kamen wir an, packten aus und fielen ins Bett, bevor es am nächsten Tag wieder hieß: „Raus aus den Federn und ab auf die Arbeit“! Es war ein so tolles Wochenende! Sehr aufregend, sehr anstrengend und durch die Übermüdung gab es auch schlechte Laune aber wir haben so viel gesehen in so kurzer Zeit. Leider haben wir lange nicht alles gesehen, deshalb möchte ich gerne irgendwann noch einmal dort hin.