Shenandoah Nationalpark


Wasserfälle, Wanderwege und eine Tropfsteinhöhle


 

 

Der Shennandoah Nationalpark liegt ca. 1,5 Stunden von Zuhause entfernt. Dieser Nationalpark besteht aus den Blue Rigde Mountains – auch bekannt aus dem Lied ‚Country Roads‘ von der ‚Hermes House Band‘. Durch die Berge und durch den gewaltigen Wald, führt eine Straße, die sich ‚Skyline Drive‘ nennt. Alle paar Kilometer gibt es Aussichtspunkte, die die wunderschöne Landschaft aufzeigen. Wenn man tatsächlich an jedem dieser Aussichtspunkte anhält, dann braucht man mit dem Auto ca. 7 Stunden von Anfang bis Ende. 


7 Stunden durch den Park - mit dem Auto!


 

 

 

Natürlich darf man in dem Park nicht besonders schnell fahren, aber vielleicht könnt ihr euch so vorstellen wie groß der Nationalpark ist. Circa auf der Hälfte der Strecke gibt es einen Tunnel, der total süß aussieht, weil er aus einzelnen Steinen gebaut wurde – so sieht es zumindest aus. Und an der Seite läuft ein kleiner Wasserfall/Bach die steile Wand herunter. Das Wasser plätschert, die Vögel zwitschern – einfach ein toller Moment. 


Von Overlook zu Overlook!


 

 

 

 

 

Fährt man noch ein Stückchen weiter, fährt man auf einen relativ großen Parkplatz zu. Von hier aus kann man einen Trampelpfad zu kleinen Wasserfällen gehen. Die sind auch sehr sehenswert aber nehmt euch auf jeden Fall Wasser mit wenn es warm ist, denn der Weg ist echt weit – wir sind nicht ganz runter gegangen, weil wir hatten kein Wasser mit und man muss ja den Weg auch wieder hoch zurück gehen! 


Ihr könntet Rehen und Bären begegnen!


 

 

 

Ihr müsst auch nicht an jedem Aussichtspunkt – Overlook anhalten, da die Landschaft sich doch irgendwie immer ähnlich sieht. Passt aber auf jeden Fall auf die Tiere auf! Wenn man früh morgens kommt kann es passieren, dass ein Bär auf die Straße kullert oder ein Bambi – Reh, über die Straße rennt. Auf dem Skyline Drive gibt es eine Kreuzung, ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke. Wenn man hier abbiegt, gelangt man in eine Stadt die Luray heißt. 


Luray Caverns -  Tropfsteinhöhle


 

Nicht weit von dieser Stadt entfernt gibt es die Luray Caverns – eine Tropfsteinhöhle. Laut Website die größte Tropfsteinhöhle Amerikas. Bevor man die Höhle betritt, muss man natürlich eine Eintrittskarte kaufen und anschließend wird noch ein Foto gemacht. Überall sieht und hört man es tropfen. Es ist dunkel, nur das Licht der wenigen künstlich installierten Lampen zeigte uns den Weg. Ich war zuvor noch nie in einer Höhle mit Stalagmiten und Stalaktiten und ich fand es total aufregend, atemberaubend, außergewöhnlich und bemerkenswert! Es war eine tolle Erfahrung. Zu dem Eintrittspreis gehört eine Gratisführung. 


Mit toller Führung


Der Tourführer war super lustig und hat mit viel Humor die Geschichte und Entstehung der Tropfsteinhöhle erzählt. Ich fand es sehr interessant wie so etwas Wundervolles entstehen kann und wie die Menschen diese Höhle eines Tages fanden. Wir haben auch ein paar Münzen in den Wunschbrunnen geworfen – soll ja Glück bringen und das Geld wird einmal im Jahr gesammelt und an Wohltätige Zwecke gespendet. Hier steht auch eine Tafel, auf der man nachlesen kann an welche Einrichtungen das Geld gespendet wird. Nach der Führung gelangt man direkt in den Souvenirshop. Hier kann man auch die Bilder kaufen, die zuvor von einem gemacht wurden und natürlich ganz viele andere schöne Dinge, wie zum Beispiel: Steine, selbstgemachte Ketten und Armbänder mit Steinen. Gegenüber sind noch weitere Museen, diese haben wir uns allerdings nicht angesehen. Ein altes Automuseum und ein Maislabyrinth.