Atlantic City


Erster USA Trip - Einfach mal ein Wochenende raus!


 

 

Unseren ersten kleinen Roadtrip starteten wir schon zwei Monate nach dem Umzug, da wir es kaum abwarten konnten Amerika kennen zu lernen. Atlantic City, New Jersey war unser Ziel. Schon als wir in die Stadt reingefahren sind, waren rechts und links an der Straßenseite, noch während man auf dem Highway fuhr, riesige Werbeplakate zu sehen. Leider ist der alte Glanz der Stadt verblasst aber wir haben das Beste aus den paar Tagen gemacht. 


Casinos in jedem Hotel!


Wir buchten ein schickes Zimmer im Trump Taj Mahal, auch hier sah man dem mächtigen Gebäude sein Alter an, und gleichzeitig konnte man sich aber noch vorstellen wie es zu besseren Zeiten ausgesehen haben muss. Es war brachial, majestätisch und an jeder Ecke funkelte es, da alles vergoldet war – sogar die Rolltreppen und Fahrstühle waren Gold glänzend. Zwei Wochen nach unserem Aufenthalt wurde das Trump Taj Mahal aufgrund der Jahrzehnte langen negativ Einnahmen geschlossen. Atlantic City ist bekannt, das kleine Las Vegas zu sein, das bedeutet in jedem der Hotels waren Casinos im Erdgeschoss – wir hatten jedoch leider kein Glück im Spiel. Wir waren außerhalb der Saison dort deshalb war leider auf der Strandpromenade nicht viel los, die Geschäfte hatten zum Teil nicht geöffnet und auch der Pier auf dem ein Riesenrad und andere Fahrgeschäfte standen, war noch geschlossen


Delphine!


 

Das Highlight war die Bootsfahrt, auf der wir die Skyline Atlantic Citiy’s sahen und da die Stadt direkt am Atlantischem Ozean liegt, konnten wir auch noch Delfine bestaunen. Diese wunderschönen Säugetiere schwammen neben unserem Boot her und sprangen aus dem Wasser und man konnte richtig sehen wie viel Spaß sie dabei hatten. Ich habe Delfine noch nie zuvor in ihrem natürlichen Lebensraum gesehen und das war mein absoluter Traum! Daher lief mir auch eine Freudenträne die Wange herunter.


Wie im Film!


 

Auf dem Rückweg sind wir versehentlich durch das Baltimore Ghetto gefahren. Es war nicht unsere Schuld. Das Navigationsgerät hat die Route geändert weil es wohl dem Stau ausweichen wollte. Es war original wie im Film! Viele Türen und Fenstern waren mit Spanplatten/Sperrholzplatten zugenagelt und gesprayt stand dort R.I.P. – steht für ‚Rest in Peace‘ also ‚Ruhe in Frieden‘. Außerdem standen die Obdachlosen an Feuertonnen um sich zu wärmen. Wir haben sofort nachgesehen ob unsere Autotüren auch richtig abgeschlossen sind. Zum Glück, bog eine Polizeistreife vor uns ein und der sind wir dann einfach gefolgt bis wir uns wieder sicher fühlten. Das war vielleicht angst-einflößend! So unsicher habe ich mich noch nie gefühlt. Aber so schnell kann’s gehen, zweimal falsch abgebogen und Schwupps landet man im Ghetto. Der Rest der Rückfahrt verlief ruhig und wir waren froh wieder zu Hause zu sein.