Neu-England-Staaten


Den Nord-Osten der USA entdecken!


 Im Sommer 2017 bekamen wir noch einmal Besuch von Freunden. Wir überlegten uns einen Roadtrip in die Neuenglandstaaten zu machen.  


Wir starteten Freitagmittag und fuhren Richtung New York City. Abends angekommen in der Stadt die nie schläft, fuhren wir per Zufall – da falsch abgebogen, direkt in die richtige Parkgarage. Parken in New York City ist teuer – sehr teuer! Wir haben $50.00 für diese Nacht nur für das Parken bezahlt. Das war es uns aber Wert, da diese Parkgarage videoüberwacht und nicht weit vom Hotel entfernt war. Wie man weiß ist die Kriminalitätsrate in solchen Großstädten immer hoch. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Hotel gewesen. Es war schon recht spät, deshalb haben wir unseren Freunden nur den Times Square gezeigt und sind dann ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen wurden wir dann auf dem Weg zum Central Park vom Regen überrascht. Deshalb haben wir dann die New-York-Führung abgebrochen und sind weiter gefahren. Das Gute an solchen Trips ist ja, dass man völlig spontan ist und wenn das Wetter schlecht ist kann man einfach weiterfahren. Wir sind also bis hier her schon über Maryland, Pennsylvania und New Jersey gefahren. Was viele nicht wissen, ist ja dass New York City gar nicht im Bundesstaat New York liegt sondern in New Jersey – wieder etwas dazugelernt!  


Der Hafen von Boston


 

 

Wir sind dann über New York State, Connecticut und Rhode Island nach Boston in Massachusetts gefahren. Versucht mal diese Staaten laut vorzulesen – Connecticut und Massachusetts – ich kann es bis heute nicht! Das sind die totalen Zungenbrecher! Naja jedenfalls haben wir uns in Boston den Hafen angeschaut. Der Hafen war sehr schön. Viel zu erzählen gibt es hier nicht. Ein Hafen eben. Schiffe, Wasser und ein Steg.  


Old State House


 

 

 

Auf dem Weg zum Hafen war ein altes Gerichtsgebäude in das man kostenlos hineingehen konnte. Wir sind auch ‚noch‘ keine richtigen Museumsfans aber das fand ich echt interessant und die Zimmerdecke in dem Gerichtssaal sah wunderschön aus! Das Gebäude nennt sich ‚Old State House‘. Weiter Richtung Hafen gingen wir über eine Art Markt auf dem alles Mögliche angeboten wurde. Von Kleidung über Essen und Möbel war alles dabei. Auch ein Straßenkünstler spielte Musik. Und natürlich Souvenirs, Souvenirs und Souvenirs!


Unter die Studenten gemischt und nicht aufgefallen - Harvard University


Wir waren tatsächlich auf dem Campus! Es ist sehr schön dort aber in die meisten Gebäude kommt man so ohne Studentenausweis nicht rein. Das Gelände ist riesig, beinahe hätten wir uns verlaufen. Per Zufall sind wir in ein Gebäude gelaufen, dass wohl öffentlich war. An diesem Tag war wohl 'Einschreibungstag' denn es liefen ganz viele zukünftige Studenten auf dem Campus herum und schauten sich alles an. Auch große Reisegruppen von anderen Schulen waren dort - erkennbar an den T-Shirts der eigenen Schule. In dem Gebäude saßen auch Studenten mit der typischen Harvard-Kleidung und gaben uns Informationsbroschüren in die Hand. Man konnte sich sogar in einen Hörsaal setzen und einem Professor zuhören. Danach fuhren wir weiter.


Alles kam anders als gedacht!


Campus von Harvard
Campus von Harvard

 

 

Unser nächstes Ziel war Portland in Maine. Und hier wollten wir uns einen Leuchtturm anschauen und eigentlich auch nächtigen. Alles kam ganz anders als wir ankamen. Wir fuhren also zu dem Leuchtturm. Wenn man den Begriff Leuchtturm hört, denkt man es ist ein hoher gestreifter Turm am oder im Wasser an einer Bucht. Nicht hier in Portland – hier steht der Leuchtturm mitten in der Stadt/Dorf auf einem Hügel und im Internet werden zwar Touren angeboten aber wenn es keine Parkplätze gibt, kann man sein Auto mit dem man angereist kommt nicht abstellen. Deshalb fuhren wir ganz enttäuscht an den Hafen und hatten Bärenhunger!  


Leider sehr teuer in Portland!


 

 

 

Wir suchten uns ein überteuertes Parkhaus und gingen zu Fuß an die süßen kleinen Restaurants direkt am Wasser. Leider waren alle Restaurants so sehr überteuert, dass wir es nicht eingesehen haben hier etwas zu Essen. Schlussendlich entschlossen wir uns doch dazu in einem dieser Restaurants zu Essen, da der Hunger so groß war. Wir gingen also in eins der günstigen Restaurants und bekamen so auch eine ziemlich kleine Portion, besonders mit dem Fisch wurde gegeizt. 


Motels für $200.00 pro Nacht? Das gibt es nur hier in Portland!


Souvenirgeschäft in Vermont
Souvenirgeschäft in Vermont

Nach also auch dem enttäuschtem Essen suchten wir dann nach Übernachtungsmöglichkeiten – Hotel/Motel. Bei einem Spaziergang am steinigen Strand am Hafen, suchten wir nach Hotels. In dieser Gegend gab es leider nur Motels ab einer Preisklasse von $200.00 pro Nacht. Von Hotels ist hier noch nicht einmal die Rede! Und auch diese Motels hatten eine sehr schlechte Bewertung und da wir keine Lust hatten mit Bettwanzen und sonstigen Viechern zu schlafen, fuhren wir noch 2 Stunden weiter und schon wieder Richtung Heimat obwohl schon alle todmüde und schlecht gelaunt waren. Nach einer bezahlbaren Nacht, irgendwo in New Hampshire, frühstückten wir in einem ganz ganz süßen Cafe in irgendeiner Kleinstadt. Das Essen war einfach nur unglaublich lecker!


Aber der Rückweg war wieder toll!


Auf dem Weg nach Hause fuhren wir über Vermont. Hier lohnt es sich wirklich einmal lang zufahren. Eine wunderschöne waldige mit tollen Aussichtspunkten gelegene Strecke. Zufällig hielten wir – eigentlich weil wir Hunger hatten, an ‚dem Souvenirladen schlecht hin‘ an. Hier gab es alles – einfach alles was man sich an Souvenirs nur so vorstellen konnte! Magnete ohne Ende, einer besser als der andere! Soßen, Süßigkeiten, T-Shirts, Marmelade, Mützen, kleine Figuren, große Figuren und und und. Ich liebe Souvenirläden. Aber wir bleiben immer Strickt und kaufen uns immer nur Magneten. Vor dem Geschäft standen so Figuren wo man seinen Kopf durchstecken konnte um ein Foto zu machen – das war lustig! Auf der restlichen Heimfahrt gab es keine besonderen Ereignisse, nur schöne Aussichten, Wald und Berge.