Roadtrip across the USA

Der Trip unseres Lebens!


Tag 11


 

Mein Fazit am nächsten Morgen, wie immer Alkohol ist nicht dein Freund sondern dein Feind. Wir alle hatten einen leichten Kater aber waren wieder ausgenüchtert. In Las Vegas sollte man, so ist zumindest meine Meinung, sehr viel Geld mitnehmen, da Feiern und Spielen teuer ist und es ist nicht sicher ob man etwas gewinnt. Wir haben unser extra dafür an die Seite gelegtes Spielgeld verzockt und hatten am Ende unseren Einsatz wieder. Mal hat man Glück und dann wieder nicht. Man sollte sich auf keinen Fall darauf verlassen, dass man alles verspielte wieder zurückbekommt! 


Kein Handy-Empfang außerhalb der Metropole! 6 Stunden blind Auto fahren! Gut das wir Landkarten dabei hatten!


 

So gegen 8Uhr in der Früh checkten wir aus und machten uns auf den Weg zum nächsten Ziel. Durch die Wüste, ohne Internet war es kaum möglich nach Campingplätzen oder Hotels zu suchen. Auch auf der richtigen Route zu bleiben war eine kleine Herausforderung, aber verfahren haben wir uns nicht! Campen war bei den Temperaturen eigentlich auch gar nicht möglich. In den 6 Stunden Autofahren hatten wir Mädels wieder genug Zeit um 3 Seiten unseres Scrapbooks mit Las Vegas zu füllen. So langsam gingen uns die Sticker aus. Wir brauchten bald Nachschub. Zwischenzeitlich überquerten wir auch die Grenze von Nevada nach Arizona.


Bei manchen Sehenswürdigkeiten benötigt man einen Termin im Voraus!


 

 

Gegen späten Vormittag kamen wir an dem Antelope Canyon vorbei. Das müsst ihr mal im Internet suchen, wunderschön! Leider kommt man in diese Schlucht nur mit Termin und den muss man Wochen vorher reservieren. Dafür war unser Trip zu spontan und zufällig war leider nichts mehr frei. Schade aber unser nächstes Ziel war dafür umso schöner und gar nicht weit entfernt. Wenn ihr also in der Gegend seid, schaut hier auch auf jeden Fall vorbei! 


Horseshoe-Bend


Kurze Zeit später erreichten wir den Parkplatz vom ‚Horseshoe Bend‘. Überall waren Schilder, mit Warnhinweisen, dass man sich ausreichend Wasser mitnehmen sollte. Vom Parkplatz aus sah es gar nicht so weit aus aber wir hörten auf die Warnschilder und nahmen zwei Flaschen Wasser mit. Man konnte ca. 500m weit auf einen Berg sehen, auf dem eine Art Pavillon aufgebaut war und man ging davon aus, dass man von dort aus auf den Horseshoe Bend Canyon sehen konnte – Pustekuchen! Wir marschierten also den Berg rauf und sahen hinunter die Strecke bergab war locker nochmal ein Kilometer lang. Bei ca. 35 Grad und Boden wie am Strand also sehr sehr sandig, war das kein Spaziergang sondern echt anstrengend! Jeder, der schon mal versucht hat am Strand zu laufen, weiß wie anstrengend das ist. Gut das wir ausnahmsweise mal auf die Warnschilder gehört hatten! 


Der Fußmarsch lohnt sich aber habt immer genug Wasser dabei!


Endlich unten angekommen, musste man auch ganz nah an den Abgrund heran treten, um hinunter in den Canyon sehen zu können. Da hatte sich der Fußmarsch echt gelohnt! Eine Stelle ist mit Sicherheitsgeländern gesichert aber es gibt auch Stellen, an denen man etwas klettern kann. Hier kann man besonders schöne Aufnahmen machen! Was der Colorado River hier vollbracht hat, ist echt wunderschön! Das Wasser des Flusses ist auch schön blau und dann diese wüstenrote Steinwand daneben, das sieht einfach toll aus – dieser Kontrast, ein Traum! Am strahlendblauen Himmel kreisten Adler und wären die anderen Touristen nicht so laut, wäre die Ruhe die normalerweise an diesem Ort herrscht bestimmt unglaublich beruhigend gewesen. angenehm. 


Einfach atemberaubend!


Die Aussicht auch auf die Weite und die Schlucht und die grade abgeschnittenen Felsen, es ist Wahnsinn was die Natur so alles hergibt! Foto, Foto, kurz ausruhen und den Moment genießen. Tja jetzt müssen wir den ganzen Weg wieder zurück laufen und das ohne Motivation denn hinter dem Berg wartet ja nur das heiße Auto! Irgendwie haben es aber alle geschafft und als die Klimaanlage erstmal an war, war es dann auch im Auto wieder 


Navajo-Reservat


Immer noch kein Internet. In dem Navajo-Reservat kamen wir gegen Abend an und waren hundemüde und bärenhungrig! In einem McDonalds in dem es WIFI gab, suchten wir nach Hotels aber leider war nirgends ein Zimmer frei. Wir versuchten es trotzdem beim Hotel um die Ecke und mit unserer speziellen Kreditkarte, mit der wir schon in den Hotels in Las Vegas eine extra Upgrade auf die Zimmer bekommen haben, haben wir auch hier noch ein Zimmer ergattert. Zwar war es viel zu teuer aber immerhin eine Schlafmöglichkeit, für die wir sehr dankbar waren. Die Indianer lassen sich eben gut bezahlen!