Roadtrip across the USA

Der Trip unseres Lebens!


Tag 13


Die Nacht war in Ordnung und so packten wir am nächsten Morgen alles wieder zusammen, duschten und machten uns fertig für die Fahrt. 

 

Wir fuhren einen Umweg von einer halben Stunde zum ‚Musical Highway‘ in Albuquerque. Dieser war gar nicht so leicht zu finden! Er befindet sich aber auf der ‚Route 66‘. Auf dieser Strecke der Route 66 gab es hier und da noch ein paar Geschäfte die an sie erinnerten. 


Musical Highway


Unter anderem stand noch auf der Straße das typische Schild gemalt und ein LKW-Kontainer war bemalt. Der Musical-Highway war leider nicht so toll wie ich mir das vorgestellt hatte. Zuerst haben wir ihn nicht gefunden und dann spielte das Lied nur 6 Sekunden. Du fährst also auf der Straße und musst genau 40mph schnell fahren und durch die Rillen auf der Straße auf denen du mit den Reifen deines Autos fährst, erklingt das Lied ‚America the beautiful‘ für 6 Sekunden. Leider hört man auf meiner Aufnahme mit dem Handy nur den Wind und keine Melodie! An sich war es ja total cool aber meiner Meinung viel zu kurz.


Route 66


Dafür fuhren wir bis zu unserem nächsten Campingplatz 4 Stunden lang auf der Route 66. Unterwegs hatten wir wieder genug Zeit und jetzt auch wieder genug Sticker um weiter an dem Scrapbook zu arbeiten. Irgendwann hielten wir an einem Rastplatz da wir alle mal auf Toilette mussten. Es gab nur ein Problem, an dem Toilettenhäuschen klebten tausende Zirpen/Circaden , anscheinend schliefen sie, denn sie bewegten sich nicht – auch nicht wenn jemand die Tür auf und zu machte. Also hieß es nur den Schweinehund überwinden und Augen zu und durch! Wir überlebten alle aber cool war das nicht! Nur die Vorstellung, dass die auf einmal alle losfliegen und auf einem landen – ekelhaft! 


Eine Stunde Umweg plus 4 Autostunden an diesem Tag!


Wir überquerten wieder eine Staatengrenze und waren schon in Texas. Unser Campingplatz war in Amarillo. Einer der schönsten Plätze die wir bisher so hatten würde ich sagen. Die Betreiber machten sich sehr viel Mühe den Platz schön und sauber zu halten. Am Eingang standen süße Figuren und Blumen. Unser Platz grenzte direkt an einer Weide auf der ein Pferd graste. Das Pferd wurde von den Campingplatzbesitzern ‚Pauli‘ genannt und wir benannten es um in ‚Cooper‘. Es war total zutraulich und ließ sich streicheln. Wir haben ihm all unser Obst und Gemüse gegeben. Er hat brav und vorsichtig aus der Hand gegessen. Liebes Pony!

 

Heute gab es nur etwas Salat und Eis zum Nachtisch. In den Campingplatzläden gibt es ja immer etwas zu kaufen. Satt und zufrieden gingen wir zu Bett – oder besser gesagt auf die Luftmatratzen.