Roadtrip across the USA

Der Trip unseres Lebens!


Tag 2


Wieder war früh aufstehen angesagt! Um 5 Uhr morgens saßen wir wieder im Auto. 11,5 Stunden lagen vor uns bis zum nächsten Ziel. Während der Fahrt durch Wisconsin und Minnesota fingen wir Mädels mit unseren Scrapbooks an. Das macht super viel Spaß! Zuerst sucht man sich die Bilder raus die man vom Vortag ausdrucken möchte und mit unserer 2in1 Polariodkamera konnten wir die Bilder dann auf die Kamera senden und die hat sie dann ausgedruckt. Echt super das Teil! Die ersten zwei Seiten waren fertig und so langsam kam wieder das Hungergefühl auf. 


Dignity


 

 

Inzwischen waren wir schon in South Dakota und dachten wir biegen auf einen Rastplatz – leider war es nur ein Visitor Center ohne Restaurants, und hatten eine Wahnsinns-Aussicht! Wir standen auf einer Erhöhung und konnten sehr weit auf ein Tal schauen, das direkt unter uns war. Das sah wirklich toll aus! Vor der schönen Aussicht stand eine bestimmt 15-20m hohe Indianerstatue, auf ihrem Sockel stand ‚Dignity‘. Genau deshalb machten wir diesen Trip, um auch nur durch einen dummen, ungeplanten Zufall so schöne Landschaften zu sehen. Leider hatten wir mega Hunger und sind nicht lange geblieben. 


11,5 Stunden Fahrt an diesem Tag!


Am nächsten Rastplatz gab es dann etwas zu Essen und wir buchten den ersten Zeltplatz. Jetzt war es auch nicht mehr allzu weit bis zu unserem Campingplatz. Die Landschaft veränderte sich, aus Flachland wurde es etwas bergig und hügelig. 2 Stunden vor unserem eigentlichen Ziel lag der ‚Badland Nationalpark‘ und obwohl wir nicht in den Park gefahren sind, konnte man aus der Ferne bzw. von der Landstraße aus die Berge des Nationalparks sehen. Die bergige Strecke wurde jetzt auch noch kurvig und etwas anstrengend zu fahren aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall! Rauf und runter, rechts und links um die Kurve das war super – eine kleine Abenteuerfahrt! Der Campingplatz lag irgendwo mitten in den Bergen total süß gemacht. Wir kamen nachmittags an, bauten unsere Schlafplätze auf und fuhren noch zum Discounter um die Ecke. 


Erste Nacht im Zelt und erstes BBQ


Wir grillten unser Abendessen und machten noch ein Lagerfeuer. Es hatte den Anschein, dass hier ein Feriencamp für amerikanische Teenager sei. Ständig waren die Duschen und Toiletten von Teenagern besetzt. Zum Glück hatten sie einen eigenen abgesperrten Bereich weit weg von unserem Zeltplatz. Neben unserem Zelt war ein kleiner Bach, der so vor sich hin plätscherte. Leider war eine Laterne direkt vor unserem Zelt und leuchtete die ganze Nacht. Der Schlaf war nicht so erholsam wie der vom Vortag aber ausreichend. Es war ungewohnt im Zelt zu schlafen und auf Luftmatratzen. Aber der Campingplatz war toll und die Besitzer auch super nett!