Roadtrip across the USA

Der Trip unseres Lebens!


Tag 8


Neue Woche, neues Glück! An diesem Morgen räumten wir unsere Sachen zusammen, frühstückten und duschten und schon um 9 Uhr in der Früh waren wir startklar. Ungefähr eine Stunde weiter auf der Abenteuerstrecke und diesmal direkt an den Klippen entlang und nur bergauf ging es bis wir den ‚Sequoia Nationalpark‘ erreichten. Nach und nach wurden die Bäume immer höher und höher. Aber die richtigen Mammutbäume ließen auf sich warten. Ich fand es sehr beeindruckend, wie aus Wüste auf einmal dichter Wald wurde. 


Sequoia Nationalpark - Mammutbäume


 

 

 

Plötzlich machte mein Mann der mal wieder fuhr eine Vollbremsung und sagte „hast du den Tannenzapfen gesehen? Geh mal 2 Meter zurück und hol den ins Auto“, gesagt getan! Dieser Tannenzapfen war kein normaler Tannenzapfen! Er war schätzungsweise 1 Kilo schwer und so groß wie eine Honigmelone! Voll krass! Sowas hab ich noch nicht gesehen. Wir haben den Zapfen aber ganz schnell wieder aus dem Auto geworfen, da sich Spinnenweben an ihm befanden, die ich beim Aufheben nicht gesehen hatte. Und wo Spinnenweben, da auch Spinnen! 


riesige Bäume! - Trail of 100 Giants


 

 

Noch ein Stückchen weiter auf der Strecke und wir erreichten den ‚Trail of 100 Giants‘. Da waren sie, da standen sie in ihrer ganzen Pracht! Die Mammutbäume! Das muss man einmal im Leben gesehen haben! So riesig, wie Hochhäuser solche Giganten. Ich konnte mich in einen hineinstellen sah aus wie ein Zwerg. Man konnte auch zu viert die Bäume nicht umfassen so breit waren sie und den Gipfel konnte man nicht sehen, so hoch waren sie. 


Ich konnte mich in einen Baum reinstellen!


 

 

 

 

Einfach unglaublich und unbeschreiblich! Nur mit der Panoramaaufnahmefunktion konnte man die Bäume in ganzer Höhe auf die Kamera bekommen! Wir gingen den ‚Trail‘ entlang und sahen einen Baum höher als der nächste usw. Das war wirklich toll! Man konnte sich kaum satt sehen von diesen Naturwundern. Nach einiger Zeit wollten wir dann aber doch weiter.


Mojave-Wüste und Death Valley - einfach viel zu heiß!


Jetzt waren wir schon auf dem Rückweg wieder Richtung Heimat. Dass es so schnell gehen würde hätten wir nicht gedacht! Aber unsere Freunde freuten sich ganz besonders auf das nächste Ziel! Nur noch 4 Autostunden lagen vor uns. Wir fuhren zwischen der Mojave-Wüste und Death Valley und hatten zwischenzeitlich 45 Grad Celsius! Der perfekte Ort für eine Neumodische Solaranlage, mit Spiegeln wurde ein Punkt so stark angestrahlt, dass es so hell glühte, so hell wie die Sonne. Es tat weh in den Augen, man konnte nicht reinschauen so hell war es. Es war so warm, dass das Auto nicht mehr in der Lage war den Innenraum zu klimatisieren. Weit und breit war nichts zu sehen und dann eine Tankstelle, wir hofften auf etwas zu Essen und einen kühlen klimatisierenden Raum in der Tankstelle aber nein, auch hier war es warm und total überfüllt und zum Essen gab es auch nichts. Also weiter fahren! Ein paar Meilen weiter gab es dann auch eine Tankstelle bei der es auch etwas Essbares gab. 


Welcome to the fabulous Las Vegas!


 

Die ganze Zeit hatten wir Wüste vor uns und dann plötzlich aus dem Nichts eine Skyline! Welcome to the fabulous Las Vegas! Es war wie eine Oase! Mein Mann und ich waren ja schon einmal hier aber wir sind damals mit dem Flugzeug geflogen dann war man sofort in der Stadt. Dieses Mal war es einfach krasser! Wirklich meilenweit nur totes Land und dann ‚bähm‘ eine riesengroße Metropole! Es ist so unwirklich und gleichzeitig überwältigend. Je näher man kommt desto bunter und leuchtender wird die Leuchtreklame und man weiß direkt: ja wir sind wirklich in Las Vegas! Wir haben es geschafft schon am 8. Tag unseres Roadtrips in Las Vegas zu sein! 


Heute 4 Stunden im Auto! Plus den Sequoia Park rauf und wieder runter!


 

 

Da wir einen Tag früher als erwartet in Vegas ankamen, hatten wir das Hotel für die erste Nacht spontan heute früh gebucht. Wir freuten uns auf unser Hotel, das ‚West-Inn‘ und brachten unsere Koffer aufs Zimmer. Natürlich mussten wir die Stadt erkunden und steuerten sofort den Strip an. Hier gibt es übrigens für alle Deutschen, die in Amerika leben und den Döner vermissen, einen Dönerladen und dieser Döner kommt dem von Deutschland echt nahe! Super lecker! Wir liefen also durch Las Vegas von Hotel zu Hotel und von Casino zu Casino. Wir tranken noch einen Absacker im Hotel und gingen an diesem Abend nicht feiern.


Döner in Amerika! Anders aber lecker!