Shorttrip Virginia Beach


Im Herbst ab an den Strand!


 

 

Ein langes Wochenende schien in Sicht und so planten wir unseren nächsten Shorttrip im Oktober 2018. Noch waren die Temperaturen warm und sommerlich und so entschieden wir uns, das letzte Mal für dieses Jahr an den Strand von Virginia Beach zu fahren. Es bot sich sehr an, einen kleinen Roundtrip zu machen und so noch weitere Ecken des Landes zu entdecken.Ein langes Wochenende schien in Sicht und so planten wir unseren nächsten Shorttrip im Oktober 2018. Noch waren die Temperaturen warm und sommerlich und so entschieden wir uns, das letzte Mal für dieses Jahr an den Strand von Virginia Beach zu fahren. Es bot sich sehr an, einen kleinen Roundtrip zu machen und so noch weitere Ecken des Landes zu entdecken.

 


4 Stunden Fahrt bis zum Campingplatz!


 

 

 

 

Nach der Rush-Hour fuhren wir mit Sack und Pack 4 Stunden nach Virginia Beach auf einen Campingplatz. Zelte, Grill und Zubehör hatten wir natürlich dabei. Nach unserem ‚Big Roadtrip across the USA‘ im letzten Sommer, waren wir ja nun auch optimal vorbereitet. Am Nachmittag kamen wir an und bauten unser Zelt auf und bereiteten unseren Schlafplatz vor. In der Nähe des Campingplatzes gab es einen Discounter in dem wir unser Abendessen kauften und anschließend mit einem Bierchen genossen. 


Wir, die einzigen die Zelten!


 

 

 

Wir waren so ziemlich die einzigen, die an diesem Abend in einem Zelt übernachteten. Naja es war mitten in der Woche und eigentlich auch schon außerhalb der Saison. Wir hatten also den ganzen Zeltplatz für uns alleine. Der Platz war schön und das Toilettenhäusschen sauber. So ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Leider kamen am Abend die Mücken raus und wir hatten dummerweise kein Mückenspray dabei und im Laden an der Information des Campingplatzes gab es leider auch keines mehr zu Kaufen.


Aaaah! Mückenspray vergessen!!


 

 

Nachts mussten wir uns also von den Mücken stechen lassen und zu warm war es auch noch. Und dann zu kalt sodass wir doch noch in die Schlafsäcke kriechen mussten. Die Nacht war also nicht so schön wie erhofft. Immerhin hatten wir für das selbstgemachte Frühstück alles dabei. Wir aßen gemütlich und bestaunten den Morgentau der auf der Wiese lag. Nachdem Duschen packten wir unsere 7 Sachen und fuhren an den Strand.


Ab an den Strand!


 

 

 

 

Glücklicher Weise haben wir direkt am Wasser einen Parkplatz gefunden. Wir stiegen aus und gingen etwas den Strand entlang. Leider war das Meerwasser aber doch schon so kalt, dass wir nicht mehr schwimmen konnten bzw. wollten. Unser eigentlicher Plan hatte sich damit in Luft aufgelöst. Wir hatten gelesen, dass man hier eine Kanu oder Kayak –Fahrt machen konnte und dabei Delphinen begegnet.


Leider doch schon ganz schön kalt das Meer!


 

 

 

 

Der Strand und das Meer waren trotzdem sehr schön anzusehen und die Neptune Statue auch. Ich muss jedoch sagen, das Virginia Beach also bis auf den Strand der im Sommer wahrscheinlich total überlaufen ist, nicht viel zu bieten hat. Es sah sehr ähnlich aus wie in Atlantic City – zumindest der Straßenaufbau. Und der Strand an sich war zwar wirklich sehr schön aber er soll einer der schönsten Strände überhaupt sein. Das konnte ich jetzt so leider nicht erkennen. Der längste ist er aber bestimmt.


Neptune mit seiner Schildkröte


 

 

 

 

Auto voll getankt und weiter ging es Richtung Chincoteague bzw. Assateague Island. Es lagen 2 Stunden Fahrt vor uns. Der Weg, der in der Nähe des Strandes lag war wunderschön zu fahren. Die kleinen süßen Häuser zwischen den Hochhaus und Hotelbauten sahen einfach niedlich aus. Danach wurde es etwas dunkler - wir fuhren eine bewaldete Straße entlang.


Weiter gehts nach Chincoteague Island!



Über die Brücke und dann...


 

 

Eine riesige Brücke lag vor uns. Sie war so lang, dass man das Ende nicht sehen konnte. Wir fuhren und fuhren und auf einmal sah man nur noch Wasser, so weit das Auge reichte. Und dann auf einmal sah man keine Brücke mehr aber es lag noch Wasser vor uns! Ein Tunnel führte uns unter Wasser und nach einigen Minuten fuhren wir wieder über dem Wasser und waren wieder auf der Brücke. Das geschah noch ein weiteres Mal und wir bekamen ein unglaublich tolles Glücksgefühl in die Magengegend. Wahrscheinlich das Adrenalin. Man fährt ja nun auch nicht jeden Tag so unter Wasser! Das war schon echt toll!


... durch den Tunnel unters Meer!!


 

 

 

Ich fand es aufregender und spannender über die Brücke und durch die Tunnel zu fahren als den Strand anzuschauen. Die Sonnenreflektion auf den weiten des Meeres zu sehen und um uns herum nur Wasser zu sehen war einfach toll. Das Herz schlug schneller und das Adrenalin schoss durch unsere Adern. Was für ein wahnsinnig tolles Gefühl.


Angekommen in Chincoteague, hatten wir erstmal Hunger und wollten zum Mittag Essen gehen. Auf Google war es gar nicht so leicht etwas zu finden, das in der Nähe lag. Wir hielten auf einer Tankstelle und direkt neben der Tankstelle war ein kleines uriges Café. Wir parkten neben dem Sherriff und der Feuerwehr, und wenn die hier Essen gingen, dann konnte es ja nur gut sein! Und das war es auch! Die Bedienung war freundlich und das Essen wurde uns schnell und heiß serviert und war super lecker! Nur von den Einheimischen dort wurden wir etwas verwirrt angeschaut. Es kommen wohl nicht all zu oft Touristen herein.


Hallo Leuchtturm!


 

 

 

 

Gut gesättigt fuhren wir weiter. Der Nationalpark lag nur noch eine halbe Stunde entfernt. Angekommen im Park auf Assateague Island, hielten wir an dem erstbesten Parkplatz. Ein Schild zeigte uns, dass ein paar hundert Meter hier im Wald ein Leuchtturm stehen sollte. Wir gingen also etwas Spazieren. Nach einigen Metern sahen wir den Leuchtturm auch schon. Er stand mitten im Wald, umzingelt von Bäumen. Ich dachte immer Leuchttürme stehen im Wasser oder am Strand. Er sah auf jeden Fall gut gepflegt aus und die Rote und Weiße Farbe strahlte sehr schön in der Sonne. Ein toller Anblick! Wir machten ein paar Fotos und gingen wieder zurück zum Auto. Blöd nur das wir kein Mückenspray dabei hatten. So im Wald wurden wir auch wieder zerfressen von den Biestern.


Über den Strand mit dem Auto fahren!



Aber keine Wildpferde am Strand!


 

 

Wir fuhren weiter und der Strand an dem die Pferde sein sollten war auch nicht mehr weit. Wir fuhren den Strand entlang und sahen sehr viele parkende Autos und sehr viele Touristen, die am Strand lagen und sich sonnten. Aber von den Wilden Pferden war weit und breit nichts zu sehen und zu hören. Wir genossen etwas die schöne Aussicht und googelten nach Erfahrungsberichten, wo man die Tiere am besten zu Gesicht bekommt. Eine Stelle hatten wir gefunden also nichts wie hin!


Aber ein schwarzes Reh kam uns entgegen!


 

 

Allerdings hieß es wieder spazieren gehen mit Mücken. Das drückte die Stimmung natürlich nach unten. Und so liefen wir durch den schönen Wald und liefen und liefen. Außer ein paar Eichhörnchen begegneten wir lange keinem Waldbewohner. Wir trafen auf eine Lichtung und wurden von zwei großen Augen angestarrt. Nein, ein Pferd war es nicht aber ein junges Reh! Sehr zutraulich und es ließ sich gar nicht großartig stören und wollte nur etwas grasen. 


Total zutraulich!


 

 

 

 

Mein Mann ging auf das Reh zu und ganz entspannt ging es ganz langsam tiefer in den Wald hinein. So als ob es sagen wollte: „ Gut, mach deine Fotos Mensch und dann lass mich in Ruhe“. Mein Mann machte seine Fotos und dann ließen wir es auch in Ruhe und gingen weiter. Eine tolle Begegnung. Es sah viel dunkler aus als die Rehe, die ich bisher so kannte. Das Fell war dunkelbraun, ja fast schwarz. Sehr schön!


Tolle Aussicht!


 

 

 

Wir gingen also weiter und sahen eine Art Holzsteg. Von da aus musste man doch diese Pferde sehen können – dachten wir. Wir kamen auf eine Aussichtsplattform, von der aus konnte man auf eine große Lichtung sehen. Schöner Ausblick auf die Wiesen und Felder und den angrenzenden Wald! Aber Pferde konnte man auch hier nicht sehen! Aber das Schnaufen der Tiere konnten wir hören. Also konnten sie doch nicht weit sein!


Wir hörten die Pferde aber konnten keine Sehen!


 

 

 

 

 

Nachdem wir noch weitere 10 Minuten gelaufen sind, zerstochen waren und es auch viel zu heiß war, hatten wir keine Lust auch nur noch einen Meter weiter zu laufen. Wir erreichten das Auto und beschlossen nach Hause zu fahren. Immerhin waren wir gerade fast eine Stunde lang umsonst durch den Wald gelaufen und hatten dafür gefühlte 100 Mückenstiche kassiert! 


Daaa sind sie jaa!! - Gerade so noch erwischt!


 

 

Rein ins Auto und wir freuten uns schon auf das gemütliche Bett zu Hause. Plötzlich sahen wir vor uns ein Auto halten am Seitenstreifen und sie machten Fotos. Da waren sie die Wildpferde! Auf dem Nach-Hause-Weg bekamen wir sie dann doch noch zu Gesicht. Ein Glück! Sonst wäre ich echt enttäuscht gewesen. Allerdings sahen die Pferde jetzt nicht besonders Wild aus. Wahrscheinlich weil sie auch zu weit weg standen. Aus der Ferne sah es so aus als würden sie nur da stehen und grasen. Wie ganz normale Pferde auf einer Weide es sonst auch tun. 


Leider etwas verschwommen, weil die Pferde zu weit entfernt waren



4 Stunden Fahrt bis nach Hause!


 

 

 

 

Naja, wir machten ein paar Fotos und fuhren dann noch 4 Stunden Heim. Auf dem Heimweg überquerten wir noch eine Brücke und wurden von einem wunderschönen Sonnenuntergang begleitet.


Mit dem wunderschönen Sonnenuntergang kamen wir Zuhause an.